Home Veranstaltungen Innere Ohnmacht / inner fainting – Theater für die ganze Stadt

Datum

Sonntag, 18. Oktober 2020
Expired!

Uhrzeit

20:00 - 21:00

Innere Ohnmacht / inner fainting – Theater für die ganze Stadt

///innere Ohnmacht///
 
verborgene Gesichter
muss niemand um sein Lächeln fürchten
bankrott für Firmen voller Lippenstift
trägt keiner mehr Kosmetik 
dafür ist die Angst ausverkauft
Ohnmacht oder Machtlosigkeit ist das Gefühl von Hilflosigkeit und mangelnden Einflussmöglichkeiten im Verhältnis zu etwa den eigenen Wünschen, subjektiv angenommenen und objektiven Notwendigkeiten oder dem Überlebenswillen. Ohnmachtsgefühle können mit Angst, Wut und Frustration einhergehen. 
Eine öffentlich performative Stadtführung von Daniel Bierdümpfl über die Notwendigkeit des Bewusstseins.
 
Performers:
Ania Maria Jurek (Poland)
Smirna Kulenovic (Bosnia)
Aron Hollinger (Bavaria)
Florentina Kutschera (Austria)
Daniel Lukehurst (Britain)
Ariathney Coyne (USA)
Miximiliam Modl (Austria)
 
///Stadt Stück///ein Stück Stadt für die Kunst///
 
Theater für die ganze Stadt
 
In Zeiten in denen sich der öffentliche Raum der Kulturszene nun zwangsläufig um einiges verkleinert hat, müssen alternative Lösungen für Aufführungspraktiken jeglicher Art neu gedacht werden. Das ,von Daniel Bierdümpfl kuratierte, Theaterformat „tRAUMspiel“ der Kulturinitiative Raumschiff möchte hierfür den, für den größten Teil der Bevölkerung frei zugänglichen, öffentlichen Raum ergreifen und die Innenstadt als Bühne zurückerobern. Das Projekt „StadtStück“ will spielerisch und interaktiv Publikumsgruppen in mehreren, mit lokalen Künstlern und Künstlerinnen erarbeiteten, Theaterstücken durch die Stadt führen und aus den Gassen und Gebäuden eine interaktive und Corona sichere Bühne machen. Hierfür führt ein/e Performer/in als Haupt-, Nebenfigur oder Erzähler/in jeweils kleine Gruppen nacheinander zu verschiedenen Stücketappen durch die Stadt. Die Aufführungen finden jeweils im Frühling, Sommer und Herbst zu je drei bis fünf Terminen statt. An jedem Termin werden bis zu 4 Publikumsgruppen zu je 10 Personen durch die Stadt geführt. Die Zahl und Art des Publikums lässt einen sehr viel persönlicheren emotionalen Austausch unter allen Beteiligten zu. Das „StadtStück“ ist aufgrund der immer währenden Ungewissheit, in Betracht auf die Geschehnisse in und um die Stadt/das Stück, ein performatives Theater welches immerzu Improvisation fordert. Das innerstädtische Leben wird so ein fester Bestandteil jedes Theaterstücks und lässt zwischen Geplantem und Ungeplantem neue Räume entstehen.

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